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Die Technik der Fußball-WM 2010: Think big! …

Die Fußball-WM ist neben den Olympischen Winterspielen das größte TV-Sport-Event in diesem Jahr. Entsprechend steht die TV-Produktion der WM für höchste technische Anforderungen im Broadcast-Bereich. Die Produktion des Weltbildes liegt in der Verantwortung von HBS. Das Schweizer Unternehmen führt als Host-Broadcaster die TV-Produktion der Fußball-WM im Auftrag des Fußballverbands Fifa durch. Einer der wichtigen Partner von HBS ist der belgische Hersteller EVS, der gemeinsam mit HBS einige der technischen Grundlagen dieser Produktion gelegt und zahlreiche technische Innovationen umgesetzt hat. In diesem Artikel steht der Einsatz von EVS-Equipment im Vordergrund, er gibt aber auch einen Überblick des Gesamt-Produktionssystems der Fußball-WM 2010.

Schon jetzt deutet sich an, dass die Fußball-WM in diesem Jahr den Sendern neue Zuschauerrekorde bescheren wird: Das erste Spiel der deutschen Mannschaft sahen im ZDF am Sonntag, den 13.6.2010, im Durchschnitt 27,91 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 74,4 Prozent entspricht. Kein Wunder also, dass der technische Aufwand immer größer wird, der bei der TV-Übertragung solcher Sport-Events getrieben wird.

Host-Broadcasting im Lauf der Zeit

Früher einmal galten sportliche Großereignisse als hoher Kostenfaktor und schwere Last für den jeweiligen nationalen Sender des Gastlandes. Mit der Kommerzialisierung des Sports wuchsen die Ansprüche und deshalb ist heute üblicherweise die TV-Berichterstattung vom Gastland gelöst und ausgelagert: Bei Sport-Großereignissen ist es heute üblich, dass ein Host-Broadcaster im Auftrag des Veranstalters für alle TV-Stationen, die Übertragungsrechte gekauft haben, deren »Grundversorgung« mit Bildern und Tönen übernimmt. Zur »Grundversorgung« gehören heute zahlreiche Feeds der eigentlichen Wettkämpfe, inklusive SLOMO und Berichterstattung aus dem Umfeld.

Das Host-Broadcasting hat sich insgesamt in den vergangenen zehn Jahren erheblich verändert. So wurde auch die Übertragung der Fußball-WM immer ausgefeilter und aufwändiger. Die Fifa beauftragte mit der Umsetzung in den vergangenen Jahren als Host-Broadcaster das in der Schweiz ansässige Unternehmen HBS, das sich auf diese Dienstleistung spezialisiert hat. HBS arbeitet dabei in der Regel mit langjährigen Partnern zusammen. Einer davon ist der belgische Hersteller EVS, der seit etlichen Jahren zu den festen Größen der Sportproduktion gehört.

Gemeinsam haben HBS und EVS viele technische Meilensteine erreicht und Hürden genommen: Von der Digitalisierung bis zur durchgängigen Produktion in HD bei der Fußball-WM 2006 in Deutschland. Bei der vergangenen WM führten HBS und EVS auch erweiterte server-basierte Dienste ein, mit denen die bandlose Bereitstellung und Weitergabe von Medien vorangetrieben wurde. Weitere Meilensteine waren die Produktion eines speziellen Signals für mobile Empfangsgeräte wie etwa Handys. Die wichtigste technische Neuheit in diesem Jahr dürfte die Stereo-3D-Produktion von 25 WM-Spielen sein …

weitere Details finden Sie hier:
http://www.film-tv-video.de/newsdetail+M571125ec424.html?&tx_ttnews[day]=16&tx_ttnews[month]=06&tx_ttnews[year]=2010

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28. Juni 2010 - Posted by | Uncategorized

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