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Feiern in der „Krise“ oder nicht …?

Wer hat denn nun Recht? Derzeit ist die Lage unübersichtlich, was die Vorhersagen zur wirtschaftlichen Entwicklung betrifft: Positive und negative Prognosen von verschiedener Seite wechseln sich in bunter Folge ab. Auch die Stimmung in der Branche ist gemischt, mit einer klaren Tendenz zu eher gedrückten, gedämpften Eindrücken und Erwartungen — Ausnahmen gibt es durchaus, aber es sind eben Ausnahmen. Teilweise gab es im Herbst eine kurze Belebung, die aber rasch wieder ins Stocken kam. So haben viele in der Branche das zu Ende gehende Jahr letztlich schon abgehakt und hoffen darauf, dass die Branche im kommenden Jahr wieder nach und nach in Schwung kommen wird.

Auch für für uns geht ein bewegtes Jahr zu Ende: mit Höhen und Tiefen, aber auch mit einem wichtigen Meilenstein: Im September war es 10 Jahre her, dass film-tv-video.de online ging. Innerhalb dieser Dekade hat sich der Online-Dienst mit der Branche weiterentwickelt, denn vieles hat sich in dieser Zeitspanne verändert. Ein paar Beispiele aus dem technischen Bereich zeigen das besonders plakativ: Vor zehn Jahren besaßen nur einige wenige Technik-Freaks einen digitalen Fotoapparat, DV-Camcorder standen in der vollen Blüte ihrer Jugend und in der Postproduktion musste man Millionenbeträge für Systeme auf den Tisch legen, die nur einen Bruchteil der Bildqualität und der Funktionalität des heutigen Final Cut Pro boten, dass die Akquisition von Bild und Ton einmal bandlos werden könnte, galt den meisten als weit entfernte Vision.

Doch nicht nur bei der Technik hat sich viel verändert, auch viele Arbeitsabläufe und Berufsbilder haben sich dramatisch verändert, neue Jobbereiche sind entstanden, andere verschwunden.

Das Tagesgeschäft und der Blick nach vorn, lassen meist nur wenig Zeit für solche Betrachtungen und so kommt es, dass der Rückblick immer wieder überrascht, dass man verwundert zur Kenntnis nimmt, wie schnell sich das Rad weitergedreht hat.

Wie wird es weitergehen? Hier herrscht momentan mehr Ratlosigkeit als je zuvor: Zu vielfältig sind die Faktoren, die Erfolg oder Misserfolg einer Entwicklung beeinflussen, zu überraschend die Wendungen, die in der Vergangenheit ein Thema nach oben spielten oder in der Versenkung verschwinden ließen. Und außerdem: Wird nicht alles immer schneller?

Die Wahrheit ist: Wenn man die Welt, die einen umgibt, als immer schneller und weiter beschleunigend erlebt, dann kann das auch daran liegen, dass man in Wahrheit selbst langsamer wird. Aber vieles hat sich in den vergangenen Jahren auch bei objektiver Betrachtung beschleunigt — auch abseits der Technik: Noch nie flogen neue Sendereihen, die sich nicht sofort bewähren, so schnell aus dem Programm wie heute.

So bleibt in jedem Fall stets Raum für Neues!

 

Quelle:

http://www.film-tv-video.de

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11. Dezember 2009 - Posted by | Uncategorized

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