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So werden die Videoreports produziert …

Dieser Artikel beschreibt das Equipment und die Arbeitsabläufe, die man für Messe-Videoreports (z.B. IBC-2009, Amsterdam) nutzen kann.

Von der IBC2009 wird film-tv-video.de, wie schon bei etlichen früheren Messen, auch mit Videoreports berichten — und damit die Messeberichterstattung um eine weitere Komponente ergänzen, die schon in den Vorjahren von den Nutzern sehr gut angenommen wurde.

Wurden die Videoreports der NAB2009 mit einem Remote-Workflow produziert (Bericht), setzt das Team bei der IBC2009 auf einen anderen Weg: Ein dreiköpfiges Team wird vor Ort in Amsterdam Interviews führen und das Material akquirieren. Unmittelbar nach der Rückkehr von der Messe wird das Material in der Redaktion geschnitten, kodiert und online bereitgestellt.

Akquisition

Der bandlose Workflow, den film-tv-video.de erstmals im Jahr 2008 zun NAB2009 in Las Vegas nutzte, hat sich als sehr effektiv und sinnvoll erwiesen. In diesem Jahr will die Redaktion den Turnaround noch weiter beschleunigen und setzt beim Camcorder deshalb JVCs HM100 (Test) ein. Eine Besonderheit dieses Camcorders besteht darin, dass er auf die weit verbreiteten SD-Speicherkarten ein HD-Signal so aufzeichnen kann, dass sich die Daten mit dem Schnittprogramm Final Cut Pro von Apple direkt verarbeiten lassen. film-tv-video.de zeichnet auf 16-GB-Speicherkarten im Raster 720 x 1.280 Bildpunkten in 50p auf.

Der Ton wird abhängig von der Drehsituation per Handmikro (Sennheiser MKH416 P) oder mit einer Sennheiser-Funkstrecke aufgezeichnet (EW 100G2). Ein Einbein-DV-Stativ von Soligor soll den möglichst flexiblen und schnellen Aufbau unterstützen. Kompakt wird auch beim Licht gearbeitet: Hier kommt die Multi-LED-Leuchte MicroPro von Litepanels zum Einsatz.

Nach Drehschluss wird das Material doppelt gesichert: auf eine LaCie Rugged Disk und auf ein NexTo DI-Platte. Letztere kann auch ohne Rechner genutzt werden, um problemlos unterwegs den Inhalt der Speicherkarten zu kopieren, wenn das nötig sein sollte: Die Platte ist mit zwei Kartenslots, eingebautem Akku und einem einfachen Display ausgerüstet. Wird die SDHC-Karte eingesteckt, lässt sich das Material simpel und schnell von der Karte per Tastendruck auf die Platte überspielen.

Den Camcorder für die diesjährige IBC-Berichterstattung stellte JVC zur Verfügung, das weitere Aufzeichnungs-Equipment stammt aus dem eigenen Bestand von film-tv-video.de und vom Ludwig Kameraverleih. Herzlichen Dank an die Equipment-Sponsoren für Ihre Leihstellungen!

Postproduktion, Kodierung, Onlinen

In der Redaktion in München wird das komplette Material der Messe unmittelbar nach der Rückkehr des Teams mit Final Cut Pro geschnitten. Die fertigen Beiträge werden als Flash-Movies kodiert und auf den Server von film-tv-video.de bei iWelt in Eibelstadt geladen.

Parallel zu den Videoreports produziert das Team Textmeldungen und Newsletter, die während der Messe freigeschaltet und verschickt werden, um die Rundum-Versorgung der film-tv-video.de-Nutzer mit wichtigen Messe-Infos sicher zu stellen.

Das alles wäre ohne die in diesem Text genannten Partner nicht möglich. Und natürlich kostet das alles auch Geld, das von den jeweils im Fuß der Meldungen und in den Videoreports genannten Sponsoren kommt.

Quelle:

http://www.film-tv-video.de

 

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17. September 2009 - Posted by | Uncategorized

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