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Elektronik-Branche wagt kaum eine Prognose für 2010 …

Die deutsche Unterhaltungselektronik-Branche wagt angesichts der schwachen Wirtschaft noch keine Prognose für das kommende Jahr.

„Bisher ist die Krise beim Konsumenten noch nicht angekommen“, betonte Rainer Hecker, Aufsichtsratschef der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik gfu, vor Beginn der Funkausstellung IFA in Berlin.

Die Menschen hätten durch günstigere Preise, keine Inflationsrate sowie Erhöhungen bei Gehältern und Renten heute mehr Geld in der Tasche. „Es wird wahrscheinlich bis zum Jahresende noch halten. Es kann sich drehen, wenn die Kurzarbeit ausläuft und mehr Entlassungen ausgesprochen werden. Dann fehlt Kaufkraft“, warnte Hecker. Das sei der „kritische Punkt“, der sich dann im nächsten Jahr auswirken könnte.

 
Zugleich sieht Hecker aber auch eine positive Dynamik durch den Start des Fernsehens in hoher Auflösung (HDTV) bei öffentlich-rechtlichen Sendern, die Winterolympiade in Kanada und die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika im kommenden. Deshalb sei es auch schwierig, für das nächste Jahr vorherzusagen, ob es ein leichtes Plus geben könnte oder der Markt stagnieren werde.

In diesem Jahr dürfte sich der Markt für Verbraucherelektronik in Deutschland mit einem leichten Minus von 1,5 Prozent deutlich besser entwickeln als in anderen Ländern. „In Deutschland hat das Regierungsprogramm zur Dämpfung der Krise viel dazu beigetragen“, sagte Hecker. In anderen Ländern kamen hingegen weitere Probleme hinzu, wie zum Beispiel die Immobilienkrise in Spanien. „Deshalb sind wir in Europa Spitzenreiter.“

Sorgen bereiten der Branche die zum Teil massiven Preisabschläge, die auch an den Gewinnmargen knabbern. Besonders stark seien im ersten Halbjahr 2009 die Preise im Markt für LCD-Fernseher gefallen. „Und TV macht 40 Prozent des Gesamtmarktes aus“, betonte Hecker. Die Branche hoffe, dass der Preisdruck im zweiten Halbjahr nachlassen werde.

„In der Unterhaltungselektronik haben wir einen gespaltenen Markt“, sagte Hecker. Auf der einen Seite werden die günstigen, preisaggressiven Angebote angenommen, auf der anderen Seite werden hochwertige Home-Cinema-Anlagen gekauft. „Der mittlere Bereich ist gewaltig unter Druck geraten.“ Hecker geht davon aus, dass nur etwa zehn Prozent der Umsätze auf das mittlere Segment entfallen und den Rest preiswerte und teure Angebote in etwa zu gleichen Anteilen halten. (dpa)

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3. September 2009 - Posted by | Uncategorized

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