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Neuer Boom bei Mikroprojektoren …

Kleiner scheint es kaum zu gehen: So genannte Mikroprojektoren, die in die Jackentasche passen, erlauben es, große Bilder mit einer Breite von bis zu 125 Zentimetern an eine nahe gelegene Wand oder andere helle Oberfläche zu werfen, um Fotos, Dokumente, Karten oder Videos darzustellen. Inzwischen ist die Auswahl an Geräten groß – und bald, vermutlich auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas in diesem Jahr, soll sogar das erste Handy von Samsung gezeigt werden, das einen Projektor bereits eingebaut hat.

Noch setzen die Entwickler allerdings auf traditionelle optische Systeme. Dabei werden zumeist eine weiße Lichtquelle, LCoS-Bildreflektoren (Flüssigkristalle auf Silizium) und ein Linsensystem verwendet, das das Bild fokussiert. So gut dieser Ansatz auch funktioniert, löst er doch nicht die Standardprobleme aktueller Miniprojektoren: Man benötigt eine dunkle Umgebung und muss das Bild erst einmal scharf stellen.

Microvision aus dem amerikanischen Redmond will das nun mit Lasertechnik ändern. Noch in diesem Jahr soll das erste entsprechende Gerät vorgestellt werden. Es setzt auf Solid-State-Lichtquellen und MEMS-basierte Spiegel. Damit soll eine weitere Miniaturisierung möglich werden. Laserprojektoren versprechen sattere Farben; außerdem soll der Microvision-Projektor sich selbst scharf stellen können.

Ein etwas anderer Ansatz wird von Light Blue Optics aus dem britischen Cambridge verfolgt. Die Firma will einen so genannten holografischen Projektor schaffen. Dieser soll noch hellere Bilder liefern, weil er statt einer selektiven Reflexion oder Filterung der Farben zum Bildaufbau auf holografische Prinzipien zur Lichtsteuerung setzt. Auf diese Weise erreicht mehr Licht die Projektionsoberfläche.

Light Blue Optics betont, dass sich das entsprechende Gerät flach platzieren lassen wird, um ein Bild auf eine davor befindliche Fläche zu projizieren. Die Firma entwickelt außerdem eine Technologie, mit der das Gerät erkennen kann, dass der Nutzer bestimmte Bereiche des Bildes berührt. So ergibt sich eine Art virtueller Touchscreen.

Im Folgenden haben wir drei aktuelle Mikroprojektoren angetestet, die noch nach der traditionellen Optik arbeiten:

Aiptek V10+

Dieser Mikroprojektor arbeitet mit einer Reihe von Zuspielern: Handys, DVD-Player und Videokameras. Er enthält einen Lautsprecher und zwei Gigabyte eingebauten Speicher, der sich über einen internen SD/MMC-Speicherkartenslot auf bis zu 8 Gigabyte erweitern lässt. Dies erlaubt es, Bilder einer Präsentation auf ein einzelnes tragbares Gerät zu laden. Der eingebaute Speicher ermöglicht es dem Nutzer, Inhalte von einem angeschlossenen Gerät aufzuzeichnen und gleichzeitig zu projizieren. Unterstützt werden AVI, ASF, MPEG und JPEG. Die Auflösung liegt bei 640 mal 480 Bildpunkten.

3M MPro110

Dieser Projektor ist vor allem für Geschäftsleute gedacht, die kein schweres Gerät mit sich herumtragen wollen. Er eignet sich besonders gut für PowerPoint-Präsentationen und kann ein 125-Zentimeter-Bild aus 1,2 Meter Entfernung mit einer Auflösung von 640 mal 480 liefern. Im Gegensatz zu anderen Mikroprojektoren besitzt der MPro110 ein eigenes Mini-Dreibein, so dass man das Gerät nicht auf Büchern hochbocken oder in der Hand halten muss. Negativ: Ein Lautsprecher oder eine Audiobuchse fehlen.

Adapt Pico Projector

Der Pico Projector vom taiwanesischen Anbieter Adapt besitzt einen Video- und VGA-Eingang, hat aber keine Lautsprecher. Auch hier scheint die Zielgruppe vor allem bei den Profis zu liegen. Unter der Haube wird in Sachen Lichtintensität mehr geboten als bei der Konkurrenz: 17 Lumen statt 10 Lumen bei 3M und Aiptek. Im Ergebnis wird das Bild bei helleren Lichtbedingungen deutlich klarer – auch muss der Raum weniger stark abgedunkelt werden. Der Pico zeigt 125-Zentimeter-Bilder mit den bekannten 640 mal 480 Bildpunkten, besitzt ein Gigabyte eingebauten Speicher und läuft rund eine Stunde mit seinem Lithium-Ionen-Akku.

Quelle:

Duncan Graham-Rowe

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2. Juni 2009 - Posted by | Uncategorized

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