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Bei Aufgabe des Urheberrechtes im Internet droht der Verlust „kultureller Werte“ …

LFK-Präsident verweist auf fehlendes Unrechtsbewusstsein bei Raubkopien …

Nach wie vor gilt das Internet bei vielen Nutzern als rechtsfreier Raum. Darum ist es für den Präsidenten der Landesanstalt für Kommunikation (LFK), Thomas Langheinrich, eine der dringendsten Herausforderungen in der digitalen Welt, das Rechtsbewusstsein zu sensibilisieren. „Ansonsten besteht die Gefahr, dass durch die unberechtigte und kommerzielle Weiterverwendung digitaler Inhalte sich die Gesellschaft mittelfristig um das bringt, was sie auszeichnet: Musik, Literatur und Presse“, warnte der LFK-Präsident. Die Verteidiger eines Open Access im Internet müssten sich mehr und mehr den drängenden Fragen der Autoren und Verleger stellen, die ihre Berufe und Geschäftsmodelle ernsthaft bedroht sehen.

Anlässlich einer Tagung in Kooperation mit der Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung und dem Institut für Europäisches Medienrecht (EMR) zum Thema „Elektronische Medien zwischen Exklusivität und Grundversorgung“ forderte Langheinrich eine konsequente Durchsetzung des geltenden Urheberrechtes auch im Internet, um in Zukunft nicht auf kulturelle, journalistische und wissenschaftliche Leistungen verzichten zu müssen. „Dazu gehören Normen, die wirksame Verfolgung von Straftaten und die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen“. Während im Geschäftsleben geltende Rechtsgrundsätze akzeptiert seien, so der Medienhüter, herrsche im Netz eine ganz andere Mentalität: Offener Zugang, unbeschränkter Austausch von Daten, fehlender Datenschutz und Kostenfreiheit seien die kennzeichnenden Merkmale.

Langheinrich verwies aber auch darauf, dass es keinen Weg mehr in die alte Welt gäbe. „Die Gretchenfrage ist nun, ob sich die Kostenlos-Mentalität auch auf andere Medien und Verbreitungswege erstrecken wird. Es stellt sich die Frage, ob heute noch ein Geschäftsmodell funktionieren kann, das auf Werbeerlösen von gedruckten Werken, Abonnenteneinnahmen oder dem Verkauf von Büchern basiert. Wie lässt sich Qualitätsjournalismus künftig finanzieren?“, so Langheinrich.

Während bei Musikangeboten in den letzten Jahren neue Geschäftsmodelle über kostenpflichtige Abrufe generiert wurden, habe sich ein genereller Kopierschutz nicht durchsetzen können.

www.lfk.de

Quelle:

http://fkt.schiele-schoen.de

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26. Mai 2009 - Posted by | Uncategorized

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