FatBobber´s Blog …

News about motorbiking and media …

You-Tube-Videos auch in Deutschland weiterhin gesperrt

Tausende von Musikvideos sind betroffen: You Tube sperrt weiterhin wegen Uneinigkeiten mit der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) den Zugriff auf Musikvideos.

Streitpunkte sind dabei unter anderem die Höhe der Lizenzzahlungen für den einzelnen Stream sowie die Transparenz von Nutzungsdaten. Das berichtet das Branchenmagazin „Musikmarkt“. Der Gema-Vertrag lief bereits zum 31. März aus. Er ermöglichte You Tube die Nutzung des von der Gema vertretenen Repertoires musikalischer Werke in Musikvideos und Filmvideos, einschließlich der von Nutzern erstellten Videos.

Die Verhandlungen über eine neue Vereinbarung sind jedoch gescheitert. Die Gema ihrerseits wirft dem Online-Portal mangelnde Transparenz hinsichtlich des genutzten Musik-Repertoires vor. You Tube im Gegenzug fordert eine Pauschalzahlung, laut Gema jedoch „ohne ausreichende Informationen zu den genutzten Musikwerken und der Anzahl der Streams“, so das Branchenmagazin.

Ohne diese Angaben sei es der Gema jedoch nicht möglich, die Vergütung an ihre Mitglieder, also die Urheber, weiterzugeben. „Wir müssen wissen, welche Musikwerke wie oft genutzt werden“, erklärt Gema-Sprecherin Bettina Müller gegenüber dem Branchenmagazin. „Bei einer Pauschalzahlung werden die individuellen Leistungen der Künstler nicht berücksichtigt.“ You Tube wiederum wolle von der Gema wissen, welches Repertoire die Gesellschaft lizenziert. „Ohne diese Information können wir nicht bestimmen, welche Rate gerechtfertigt ist“, so Patrick Walker, Director Of Partnerships bei You Tube.

Gema-Sprecherin Müller weist laut „Musikmarkt“ jedoch darauf hin, dass auf der Unternehmenswebsite alle nötigen Informationen über Werke und Urheber in einer frei zugänglichen Datenbank zur Verfügung stehen. Auch über die Höhe der Vergütung gibt es unterschiedliche Auffassungen zwischen den beiden Parteien. „Die Gema möchte im Interesse der von ihr vertretenen Urheber eine angemessene Beteiligung an den Einnahmen und Wertschöpfungen von You Tube erreichen“, heißt es dazu laut dem Branchenmagazin in einem Statement der deutschen Verwertungsgesellschaft, die die Rechte von über 60 000 Komponisten, Textautoren und Musikverlegern vertritt.

„Die Forderungen der Gema sind wirtschaftlich gesehen unhaltbar“, entgegnet Walker. „Sie verlangen fast 50 Mal soviel wie die PRS in England. So könnten wir unser Geschäft gar nicht weiterführen.“ In Großbritannien streitet sich You Tube mit der britischen PRS ebenfalls über die Höhe der Lizenzzahlungen. Es gebe vor allem zwei Hindernisse bei den Verhandlungen mit PRS: Zum Einen unerschwingliche Lizenz-Gebühren und zum Anderen fehlende Transparanz. You Tube sagt, sie würden die Kreativität von Musikern und Songschreibern sehr wertschätzen und hätten hart mit den Rechteinhabern verhandelt, um möglichst gute Online-Erträge für sie zu erreichen und das Copyright zu schützen.

Quelle:

http://www.digitalfernsehen.de

Posted via web from Superglide’s Personal Blog …

15. April 2009 - Posted by | Uncategorized

Es gibt noch keine Kommentare.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: