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Test JVC HM700: Kartenspieler mit Apple-Neigung …

Der Schultercamcorder GY-HM700 folgt von der Bauform den HDV-Geräten, die JVC für den Profimarkt anbietet. Aufgezeichnet wird aber nicht auf Band, sondern auf SDHC-Speicherkarten — auf Wunsch in apple-freundlichen Formaten.

Mit dem GY-HM700 transportiert JVC sein Konzept eines kompakten Schultercamcorders in die Ära der bandlosen Aufzeichnung auf Standard-Speicherkarten.

Ein Speichermedium zu verwenden, das weit verbreitet ist und darauf in einem Datenformat zu speichern, das direkt und ohne Umwege mit einem weit verbreiteten Schnittprogramm verwendet werden kann: Das hat JVC zuerst beim Handheld-Camcorder GY-HM100 (Test) umgesetzt. Wenig später stellte der Hersteller diese Technik auch in einem Schultercamcorder vor, dem hier getesteten GY-HM700.

Der HM700 gleicht auf den ersten, flüchtigen Blick den Profi-HDV-Camcordern aus dem gleichen Haus, er ist aber kleiner und leichter. Die prinzipielle Ähnlichkeit ist natürlich Absicht: Eingefleischten JVC-Fans soll der Umstieg auf die Kartentechnik leicht gemacht werden. So können etwa die Wechselobjektive weiter verwendet werden, die JVC und andere Hersteller für die 1/3-Zoll-Camcorder anbieten.

Objektiv

Im Test war der Camcorder mit einem Canon-Objektiv des Typs KT14×4.4KRSJ bestückt. Das ist eine von mehreren Set-Varianten, in denen JVC den Camcorder anbietet. Mit diesem Objektiv ist der Camcorder rund 1.000 Euro teurer als der von JVC aufgerufene Einstiegspreis in Höhe von knapp 6.000 Euro, zu dem der Camcorder mit einem sehr viel einfacheren 16fach-Zoom von Fujinon angeboten wird. Bei vielen Starterpaketen erweist sich das Objektiv als Schwachpunkt, deshalb empfehlen die Tester, den Camcorder wenn irgendwie möglich mit einem hochwertigeren Objektiv von Canon oder Fujinon zu bestücken, die jeweils mehrere passende Objektive im Programm haben. Alternativ gibt es auch Adapter, mit denen sich nicht explizit für 1/3-Zoll-Sensoren gerechnete Objektive am HM700 nutzen lassen.

Neuerungen

Die Anmutung des HM700 ist ordentlich, er ist gut verarbeitet und kombiniert in der Haptik und den Bedienelementen Bewährtes mit einigen neuen Designelementen. Besonders der Leuchtring sticht ins Auge: Grünes Leuchten steht für Wiedergabebereitschaft, blau steht für Aufnahmebereitschaft und orangerot für Aufnahme.

Die wichtigste Neuerung beim HM700 gegenüber seinen HDV-Brüdern besteht darin, dass er auf die weit verbreiteten SD-Speicherkarten ein HD-Signal im vollen Raster von 1.080 x 1.920 Bildpunkten so aufzeichnen kann, dass sich die Daten mit dem Schnittprogramm Final Cut Pro von Apple direkt verarbeiten lassen. Auch mit 720 Zeilen kann der Camcorder aufnehmen und es stehen jeweils fünf Bildraten zur Verfügung. Für die Aufzeichnung müssen SDHC-Karten der Class 6 verwendet werden.

Sensoren

Die drei CCD-Sensoren des Camcorders bieten 1/3 Zoll Bilddiagonale und weisen laut Hersteller nativ 1.280 x 720 Bildpunkte auf. Durch die besondere Anordnung der Bildpunkte auf den Sensoren und die Justage der Sensoren zueinander (Triple Offset), generiert JVC im Kamerateil des Camcorders aber eine höhere Auflösung und erzeugt daraus dann das jeweils gewählte Aufzeichnungsformat.

Beim HM700 setzt JVC entgegen dem aktuellen Trend also weiterhin auf CCD-Sensoren. Die produzieren in diesem Camcorder Bilder, die weit weniger rauschen, als man das mittlerweile von Camcordern mit CMOS-Sensoren kennt. Beim HM700 muss dementsprechend unter diesem Aspekt in der Signalverarbeitung weniger getrickst werden.

Bildeindruck

Das Resultat ist ein recht angenehmer, vergleichsweise natürlicher Bildeindruck mit guter Kontrastwiedergabe. Die Bildqualität ist auch in puncto Schärfe innerhalb der Preisklasse des HM700 wirklich sehr gut. Größtes Manko für alle, die dokumentarisch, ohne großes Zusatzlicht arbeiten: Der Camcorder ist nicht besonders lichtempfindlich. Viel zu früh muss man mitSlow-Shutter, Lolux-Funktion und elektronischer Verstärkung eingreifen, wenn es am Drehort mal dunkler zugeht. Aber immerhin sind damit auch einige Bordmittel vorhanden, um doch zu verwertbaren Ergebnissen zu kommen.

Sucher und Display

Großes 4,3-Zoll-Display in guter Qualität, das alle Konkurrenten schlägt. Lediglich einen etwas größeren Blickwinkel würde man sich noch wünschen. Mit der Taste »Display« kann der Aufklappschirm zwischen Sucherbild und reiner Status/Audiopegel-Anzeige umgeschaltet werden. Die Statustaste blendet Zusatzinfos und Audiopegel im Videobild ein — auch im Wiedergabemodus.

Der Suchermonitor des HM700 ist besser als das meiste, was man in der Preisklasse dieses Camcorders sonst geboten kommt. 852 x 480 Bildpunkte nennt JVC als native Auflösung des Sucherbildschirms. Er scheint technologisch mit dem Sucher des Panasonic-Camcorders 301 verwandt zu sein und kämpft auch mit dem gleichen Problem: Wenn man blinzelt, den Kopf bewegt oder die Augen rasch wandern lässt, treten Regenbogeneffekte und Farbkanten auf, die im Bildsignal nicht enthalten sind. Trotzdem ist der Sucher besser als die übliche Kost im Marktsegment des HM700. Schön ist auch, dass der Sucher ungewöhnlich große mechanische Verstellmöglichkeiten bietet: Seitliches Verschieben und Okularauszug sind so ausgelegt, dass sich die allermeisten Anwender eine angenehme Position des Suchers vorm Auge erreichen können. Anders als die meisten Sucher im professionellen Bereich bietet der JVC-Sucher aber keine Schalter und Regler direkt am Sucher, mit denen sich die Anzeige einstellen ließe: Die Regler für Peaking und Helligkeit sind am Camcorder-Body angebracht.

Funktionen (Auswahl)

Beim manuellen Scharfstellen — das beim HM700 Pflicht ist — hilft eine Peaking-Funktion, die auf Wunsch farbige Kanten an Objekten einblendet, die in der Schärfeebene liegen. Eine Focus Assist-Taste, um diese Funktion direkt aufzurufen, gibt es oben im Handgriff des Geräts, eine zweite vorne seitlich am Camcorder. Eine Vergößerungsfunktion bietet der HM700 nicht.

Was der Camcorder ebenfalls nicht bieten kann, ist eine Zoomwippe im Handgriff: Das ist bei einem Camcorder, der mit Wechselobjektiven verschiedener Hersteller bestückt werden kann, auch nicht so einfach zu realisieren. Den Rec-Button im Griff kann man deaktivieren, um versehentliches Auslösen beim Transport auszuschließen.

Der fehlende Autofokus und der Verzicht auf eine Bildstabilisierung prädestinieren den Camcorder für den Bereich oberhalb der reinen Hobbyanwendung: Man sollte schon einen etwas professionelleren Ansatz verfolgen, wenn man mit diesem Camcorder glücklich werden und ordentliche Bilder mit nach Hause bringen will.

Eine zumindest bei kleineren Camcordern noch nicht so weit verbreitete, aber sehr sinnvolle Hilfsfunktion ist das integrierte Spotmeter. Das kann in verschiedenen Modi genutzt werden und markiert dann die hellste und/oder dunkelste Stelle des Bilds im Sucher mit kleinen farbigen Vierecken (der Messwert wird in einem kleinen Fenster innerhalb des Bildes als Prozentangabe zwischen 0 und 300 % angezeigt). Eine andere Betriebsart erlaubt es, dass Messfeld zu fixieren, dann wird angezeigt, was der Camcorder jeweils in diesem Feld misst.

Als einziger Camcorder-Anbieter stattet JVC seinen Schultercamcorder mit einer verstell- und abnehmbaren Ohrmuschel aus, statt einen Lautsprecher in den Camcorder-Body zu integrieren. Mit diesem »halben Kopfhörer« ist man recht flexibel und wer sich daran gewöhnt hat, will diese Möglichkeit im Schulterbetrieb nicht mehr missen.

Aufzeichnung

Wie heute bei HD-Camcordern üblich, bietet der HM700 insgesamt zahlreiche Auswahlmöglichkeiten, was die Erzeugung, Verarbeitung und Speicherung der Bilddaten betrifft. Darunter findet sich auch ein Modus, der eine deutlich bessere Bildqualität ermöglicht, als sie etwa mit HDV zu erreichen ist: 1080i in einem Raster von 1.080 x 1.920 Bildpunkten bei einer Datenrate von 35 Mbps. Das entspricht exakt der besten Qualitätsstufe von XDCAM EX, die Sony bei den Camcordern EX1 (Vergleichstest, Video EX1R) und EX3 (Test) anbietet. Sogar das Kodierverfahren ist mit MPEG-2 gleich. Aufgezeichnet wird dieses Signal auf die weit verbreitete SD-Speicherkarte. Dabei ist Quicktime das Standardformat, MP4 steht als Datencontainer zur Verfügung, wenn der optionale Datenrecorder KA-MR100 an den HM700 angedockt wurde. In der Grundkonfiguration ist es somit möglich, die Aufnahmen in Final Cut Pro direkt und via Wandlungs-Software auch in zahlreichen anderen Schnittsystemen schnell weiterzuverarbeiten.

Video- und File-Formate

Der HM700 beherrscht, wie mittlerweile fast alle Camcorder seiner Klasse, sowohl 1080i (50/60) wie auch 720p (24/25/30/50/60). Zudem steht 1080p und den hierbei möglichen Frameraten 24, 25 und 30 fps zur Verfügung.

Speichern lassen sich die Bildfolgen im 1080er-Modus wahlweise mit 35 oder 25 Mbps, im 720er-Betrieb mit 35 oder 18,3 Mbps, jeweils als MPEG-2-Datenstrom mit Long-GoP-Kodierung.

Bei den File-Formaten, in die diese Nutzdaten verpackt werden, stehen zwei Varianten zur Wahl: Quicktime (Mov) ist dabei die apple-kompatible Variante, alternativ dazu können die MPEG-2-Daten auch in MP4-Container verpackt werden, wenn der optionale Dockrecorder angeschlossen ist. Wer mit beiden Dateitypen nichts anfangen kann, dem empfiehlt JVC das Freeware-Programm MP4toMPEG, um die Daten so zu wandeln, dass sie auch mit einer Vielzahl älterer Schnittprogramme verarbeitet werden können.

Auf Wunsch zeichnet der HM700 auch HDV-kompatibel auf und er kann auch down-konvertierte DV-Signale ausgeben.

Wer auf die Idee kommt, die interne Funktionalität zur Formatwandlung auch für externe Videosignale zu nutzen, der stößt auf einen der Minuspunkte in der Ausstattungsliste dieses Camcorders: In den HM700 kann man keine Videosignale einspielen.

Speichermedien, Aufnahmefunktionen

Mit dem Camcorder lassen sich SDHC-Speicherkarten verwenden. Auf eine 16-GB-Karte passen in der höchsten Qualitätsstufe, die der Camcorder bietet, rund 50 Minuten Video. Der HM700 ist mit zwei SD-Slots bestückt und kann so eingestellt werden, dass er selbstständig von einer Karte zur anderen wechselt, wenn ein Medium voll ist. Kontinuierlicher Aufnahmebetrieb über viele Stunden, ist mit dem HM700 ebenfalls möglich: Die Speicherkarten sind »hot swapable«, man kann also im laufenden Aufnahmebetrieb eine volle Speicherkarte durch eine leere ersetzen, sobald der Camcorder auf den anderen Slot gewechselt hat.

In der Betriebsart 720p stehen Zeitlupe und Zeitraffer zur Verfügung: Man kann also mit niedrigeren oder höheren Bildraten aufnehmen, als man für die Wiedergabe nutzen will. Dabei sind Bildraten von 10 bis 60 fps in neun Stufen (im 24p- oder 30p-Modus) oder in sechs Stufen (bei 25p) wählbar.

Anschlüsse

Am HM700 stehen XLR-Audioeingänge zur Verfügung, die Tonausgänge sind als Cinchbuchsen ausgeführt. Auf der Videoseite gibt es nur Ausgänge: BNC-Buchsen für analoge Komponentensignale und SD/HD-SDI, IEEE-1394 für DV-Daten und USB (ohne Host-Funktion) zum Kopieren von Files. Des weiteren gibt es eine Lens-Buchse, einen Gleichstromanschluss, eine D-Tap-Buchse für eine Aufsteckleuchte und einen Remote-Mehrpol-Anschluss.

Fazit

Der HM700 ist als »Final-Cut«-Camcorder mit Speicherkartenaufzeichnung auf SDHC ein konsequenter Schritt in die richtige Richtung. Er stellt, wie die neuen Speicherkarten-Camcorder von Panasonic und Sony einen weiteren Sargnagel für HDV dar. Gegenüber den AVCHD-Geräten der Konkurrenz hat JVCs HM700 den Vorteil, dass er Kombinationen aus Codec und Speicherformat bietet, die sich leicht und schnell mit Final Cut verarbeiten lassen. Letztlich verbindet der HM700 auch XDCAM EX mit der SD-Speicherkarte und diesen Schritt vollzieht nun auch Sony mit einem Adapter von SxS auf SDHC (Meldung): Ein klares Indiz dafür, dass der Anwender diese Verbindung fordert und nutzen will.

Die Bildqualität des HM700 ist gut, das Gerät zielt klar auf professionelle Anwender, was allein schon durch den fehlenden Autofokus untermauert wird. Die Bauweise als leichter und kompakter, aber vollwertig als Schultercamcorder ausgeführtem Gerät, hebt den HM700 von den Handhelds und »Semi-Shoulder«-Geräten der Konkurrenz ab.

Quelle:

http://www.film-tv-video.de

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8. Februar 2010 Verfasst von superglidesport | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Test Sony NX5: Zeitenwende bei CamCordern …

Sony steigt mit dem Handheld-Camcorder HXR-NX5E auch im Profi-Segment in die bandlose Aufzeichnung mit dem AVCHD-Codec ein. Der neue Camcorder kann auf Memory Stick, aber auch auf SD-Karten aufzeichnen.

Der erste Camcorder der NXCAM-Familie basiert technisch auf dem Z5.

Der NX5 ist SONYs erster Bandlos-Camcorder im Profi-Segment, der mit dem AVCHD-Codec arbeitet. Der Hersteller hatte den NXCAM-Camcorder Ende vergangenen Jahres angekündigt und damit sofort etliche Aufmerksamkeit erregt. Anfangs gab Sony nur an, dass der Camcorder auf die firmeneigenen Memory Sticks aufzeichnen werde. Zur Consumer-Messe CES in Las Vegas kündigte der Hersteller dann an, dass auch die Nutzung von SDHC-Speicherkarten möglich ist. Damit ist der Camcorder deutlich flexibler und letztlich viel interessanter geworden. Als weiteres Speichermedium bietet Sony einen optionalen, andockbaren Flash-Memory-Baustein an.

Vereinfacht gesagt, stammt der Kamerapart des NX5 vom HDV-Camcorder HVR-Z5E (Test), aber aufgezeichnet wird auf Festspeicher und in AVCHD, statt auf Band in HDV. In den Details gibt es aber auch noch etliche weitere Unterschiede zwischen dem Z5 und dem NX5.

Eckdaten

Der NX5 ist mit drei CMOS-Sensoren (1/3 Zoll) und dem 20fach-Objektiv der »G-Serie« ausgerüstet, das seinen Ursprung im Zukauf des Fotoherstellers Konica/Minolta durch Sony hat, also sozusagen aus eigener Produktion kommt. Das Objektiv ist mit drei Bedienringen bestückt, mit denen sich Blende, Zoom und Fokus manuell steuern lassen — wenngleich ohne festen Anschlag.

Der NX5 speichert Bild und Ton in unterschiedlichen AVCHD-Auflösungsstufen in HD oder SD auf den eingelegten Speicherkarten. Weiter steht optional der Festspeicher-Andockrecorder HXR-FMU128 zur Verfügung, der bis zu 128 GB Material fasst. Weitere professionelle Ausstattungsmerkmale sind derHD-SDI-Ausgang und die XLR-Anschlussmöglichkeiten. Sony gibt für den HX5 einen Netto-Listenpreis von rund 4.500 Euro an, für den Festspeicher-Andockrecorder rund 830 Euro.

Consumer-Version AX2000

Eine etwas vereinfachte Consumer-Version des Camcorders bietet Sony mit dem HDR-AX2000 ebenfalls an. Flash-Memory-Option, HD-SDI-Ausgang, wahlweise Audioaufnahme im AC3-Format oder unkomprimiert im linearen PCM-Modus, sind aber exklusive Features des HXR-NX5, die das ansonsten bauähnliche Consumer-Modell HDR-AX2000 nicht bietet. Weitere Unterschiede bestehen in den NX5-Features 720p60-Aufnahme, GPS-Datenaufzeichnung, Timecode-Features und einigen Bedienfunktionen. XLR-Buchsen bietet aber auch der HDR-AX2000.

Aufzeichnung

Beim Aufzeichnungsformat kann sich der NX5-Anwender zwischen mehreren Möglichkeiten entscheiden: In HD zeichnet der Camcorder wahlweise in 1.920 x 1.080i50, 1.920 x 1.080p25, 1.280 x 720p50 oder 1.440 x 1.080i50 auf. Für die Aufzeichnung in diesen Rastern stehen jeweils verschiedene Qualitätsstufen zur Verfügung: Der FX-Modus arbeitet mit 24, FH mit 17 Mbps, für die vollen Raster zur Verfügung. Wird das von HDV bekannte, reduzierte 1.440er-Raster angewählt, stehen der HQ-Modus mit 9 und der LP-Modus mit 5 Mbps zur Wahl.

Für die SD-Aufzeichnung lässt sich der Camcorder im Menü umstellen, er nimmt dann in der hierzulande von Sony vertriebenen E-Version des Geräts, mit 576 Zeilen auf, als Bildrate sind dann 50i / 25p wählbar.

Eine Besonderheit des Geräts: Sony zufolge ist es möglich, parallel in HD auf der Speicherkarte und in SD auf dem Festspeicher-Andockrecorder aufzuzeichnen (auch umgekehrt). Das Flash-Memory-Modul stand zum Testzeitpunkt allerdings noch nicht zur Verfügung, daher ließ sich diese Funktion nicht überprüfen.

AVCHD: Besonderheiten des Codecs

AVCHD kennen viele Profis aus der Consumer-Welt und staunen immer wieder über die effektive Kompression des AVCHD-Codecs — und damit verbunden über die auffallend gute Bildqualität. Sicher, AVCHD betreibt in gewissem Maß auch Effekthascherei, dennoch: Insgesamt liefert der Codec eine recht gute Bildqualität bei geringen Datenraten, das moderne Kodierverfahren ist effektiver als MPEG. Ein Hemmschuh in der weiteren Verarbeitung ist allerdings immer noch die Postproduktion. Zwar sagen die gängigen Hersteller von NLE-Systemen, dass mit ihren jeweiligen Softwares auch AVCHD verarbeitet werden kann, allerdings funktioniert das bei den wenigsten nativ, sondern das Material wird zunächst innerhalb des Schnittprogramms konvertiert, was Zeit kostet und ordentliche Rechnerleistung voraussetzt.

Bildqualität

Bei Aufzeichnung in 1080i50 mit der höchsten Datenrate des Camcorders (FX-Modus, 24 Mbps) liefert Sonys Jüngster beeindruckende Bildergebnisse: Selbst Bilder mit vielen feinen Details und Linien löst der NX5 gut auf und auch das helle, diffuse Licht eines Wintertags wusste der Camcorder zu meistern. Der helle Himmel wies in der Wiedergabe immer noch Zeichnung auf, wo andere Camcorder schon längst aufgeben mussten und nur noch flächig reproduzierten. Auch die feinen Strukturen des Unterholzes einer Böschung konnte der NX5 gut und kontrastreich auflösen. Dabei musste der Camcorder nicht auf billige Tricks zurückgreifen, indem er etwa den Kontrast hochschraubte.

Im Vergleich zu HDV-Aufnahmen kommt der Camcorder deutlich besser mit Bewegung im Motiv und mit Kameraschwenks klar. Fahrende Autos etwa hoppeln nicht ruckhaft vor sich hin oder rauschen als komplett unscharfe Geisterobjekte durchs Bild. Sie werden beim NX5 wesentlich schärfer und weicher in der Bewegung dargestellt, als etwa bei dessen HDV-Bruder Z5. Bei der Aufzeichnung in 720p50 löst der NX5 diese Aufgabe erwartungsgemäß noch besser als in 1080i50.

Beeindruckend sind die Bilder, die der NX5 bei reduzierten Lichtverhältnissen aufzeichnet: Selbst bei nahezu schwarzen Motiven hält sich das Bildrauschen in sehr engen Grenzen und die Bilder wirken sehr realitätsnah. Eine Hypergain-Funktion bietet der NX5 auch: Sie hellt ein stockdunkles Bild zwar immens auf, allerdings erkauft man sich dies mit einem enormen Bildrauschen, sodass diese Funktion nur dann sinnvoll einzusetzen ist, wenn eine Szene um jeden Preis aufgezeichnet und ohne Rücksicht auf Bildrauschen noch irgendetwas erkennbar sein soll.

Generell ist es zu empfehlen, mit dem NX5 in der höchsten Datenrate mit 24 Mbps zu speichern. In den Modi mit geringerer Datenrate lässt der NX5 bei schwierigen Motiven nämlich schnell Federn. Schon beim Aufzeichnen mit 17 Mbps Datenrate ist der Bildeindruck deutlich unschärfer, die Bilder weisen dann sichtbar niedrigere Auflösung und Bildruhe auf, als im FX-Modus mit 24 Mbps.

Die Steadyshot-Funktion hat Sony beim NX5 erweitert: Nach wie vor gibt es die »normale« optische Bildberuhigung Steadyshot. Zusätzlich bietet der NX5 aber auch die Variante Active Steadyshot an, die für noch stärkere Bildberuhigung sorgen soll. Der »normale« Steadyshot lässt sich in unterschiedlich intensiven Stufen zuschalten. Zur Auswahl stehen »Hard«, »Standard« und »Soft«. Die Bedienungsanleitung warnt davor, bei Schwenks den »Hard«-Modus einzustellen — zu Recht, wie sich im Test zeigt, denn mit dieser Funktion geraten die Schwenks sehr unscharf und schwammig. Auch der »Active Steadyshot« sollte eher vorsichtig eingesetzt werden, denn zum einen leidet darunter die Auflösung, zum anderen verliert man einen Tick an Weitwinkelwirkung, weil elektronisch ins Bild gezoomt und dieser Puffer zusätzlich für die Bildstabilisierung genutzt wird.

Objektiv

Die Dreiring-Bedienung des Objektivs für Zoom, Fokus und Blende kennt man von etlichen anderen Sony-Camcordern, bei denen sie sich ebenfalls schon bewährt hat. Die Drehringe laufen angenehm, und auch wenn sie keinen festen Anschlag haben, ermöglichen sie doch eine ganz ordentliche Bedienung.

Wer die Schärfe beim Drehen mit dem NX5 manuell einstellt, kann sich dabei zusätzlich der Funktion »Expanded Focus« bedienen, die den aktuellen Bildausschnitt vergrößert darstellt, sodass die korrekte Schärfe leichter zu finden ist. Zudem bietet der Camcorder auch eine recht gute Peaking-Funktion, mit deren Hilfe man besser sehen kann, wo die Schärfe liegt.

Ausstattung, Handling

Besitzer des HDV-Camcorders Z5 werden sich beim NX5 sofort wiederfinden, denn dessen grundlegendes Bedienkonzept, wie auch die Anordnung und Platzierung der Tasten. haben die Sony-Entwickler beim NX5 übernommen: Alle wichtigen Tasten, etwa für Blende, Weißabgleich, Gain, Shutter und Fokus sind direkt zugänglich. Weiter stehen sieben Assign-Tasten zur Verfügung, denen der Anwender jene Funktionen aus dem Menü zuordnen kann, die er besonders häufig nutzt.

Eine Funktion, die mittlerweile viele Camcorder aus der Kompaktklasse bieten, ist die Speicherung spezieller Bild-Settings. Bei Sony heißt das »Picture Profile«. In den Profilen sind jeweils spezielle Kombinationen von Einstellungen, etwa für »Cinema«-Look zusammengefasst und abgelegt. Insgesamt sieht der NX5 sechs Speicherplätze vor. Vieren davon hat Sony schon bestimmte Settings zugeordnet, zwei sind noch nicht belegt, wobei sich aber auch die schon abgelegten Settings jederzeit ändern und dann in der variierten Form speichern lassen.

Einige Funktionen des Camcorders sind im Profibereich bisher noch nicht so weit verbreitet: So wurde etwa ein GPS-Modul integriert, das bei der Aufzeichnung Längen- und Breitengrad erfasst und auf Wunsch zusammen mit den Videoclips speichert. Damit kann jederzeit der Ort der Aufzeichnung rekonstruiert werden. Das GPS-Modul lässt sich aber auch abschalten.

Erweiterte Timecode-Funktionalität bietet der NX5 insofern, als mittels Cinch- oder BNC-Buchse der Timecode des Camcorders an einen anderen Camcorder übergeben werden kann — das ist so ähnlich gelöst wie Sonys HDV-Camcorder V1 (Test)..

Vom Z5 kennt man die Smooth-Slow-Rec-Funktion, die Sony auch dem NX5 spendiert hat. Damit lassen sich einfache 400%-Zeitlupen ohne Ton realisieren — wahlweise in SD oder HD. Ist die Funktion aktiviert, kann man wahlweise drei, sechs oder zwölf Sekunden lang in Zeitlupe aufzeichnen — der Camcorder passt die Bildqualität dann entsprechend an. Der NX5 legt die aufgenommene Sequenz zunächst in einem Puffer ab und speichert sie dann auf dem jeweils verwendeten Speichermedium. In der Wiedergabe sind diese Sequenzen dann ums Vierfache länger. Die Qualität einer in HD aufgezeichneten Slomo fällt noch ganz passabel aus, wenn man sich auf drei Sekunden beschränkt. Stellt man sechs Sekunden Aufnahmedauer ein, nehmen Bildqualität und Auflösung drastisch ab, bei zwölf Sekunden wird es grausam. Smooth Slow Recording geht nur mit 1080i und SD, diese Funktion lässt sich also nicht aktivieren, wenn in 720p50 aufgezeichnet wird.

Das ausklappbare Display und der Viewfinder des NXCAM-Camcorders sind ebenfalls alte Bekannte, die genauso etwa auch beim Z7 zu finden sind. Das Display bietet eine Diagonale von 3,2 Zoll aufgeteilt in 921.600 Bildpunkte, der Sucher weist 0,45 Zoll Diagonale und 1.226.880 Bildpunkte auf (852 x 480 x 3; RGB).

Ein Besonderheit des NXCAM-Camcorders ist die Touch-Screen-Funktionalität, die Sony integriert hat. Darüber lässt sich das »normale« Menü aufrufen und bedienen, es gibt aber auch eine Anzeige mit weiteren Modi, etwa fürs Kopieren und Editieren der aufgezeichneten Clips, fürs Grabben von Einzelbildern oder auch fürs Erstellen einer Playlist.

Anschlüsse, Audio

Der NX5 orientiert sich bei der Ausstattung zwar am Z5, aber bei den Anschlüssen ist er etwas besser bestückt: Neben dem HD-SDI-Ausgang bietet er auch einen HDMI-Ausgang, einen Komponenten-Ausgang, sowie analoge I/Os für Bild und Ton (FBAS) und einen USB-Ausgang. Auf eine S-Video-Buchse hat Sony verzichtet. Stattdessen bietet der Camcorder audioseitig von Haus aus zwei XLR-Buchsen, über die sich externe Tonquellen einspeisen lassen. Ein Limiter ist ebenfalls integriert.

Das Anschlusspanel ist vorne am eingebauten Mikrofon angebracht und direkt daneben kann man die gewünschten Quellen (Line, Mic, Mic+48V) dem jeweiligem Kanal zuordnen. Das Bedienfeld fürs Pegeln der Audioquellen ist hingegen links beim Hauptbedienfeld platziert. Audio lässt sich wahlweise als L-PCM oder AC-3 komprimiert aufzeichnen.

Datenübertragung vom Camcorder auf den Rechner

Das Container-Format der aufgezeichneten AVCHD-Daten ist M2TS. Damit muss das verwendete Schnittsystem zurechtkommen. Apple etwa sagte bei der Vorstellung von Final Cut Studio 3 noch, dass man AVCHD eher als Distributions-Codec denn als Akquisitions-Codec betrachte. Folglich muss man im Zusammenspiel mit Final Cut Pro das AVCHD-Material zunächst in ProRes 422 wandeln. Das läuft zwar im Hintergrund, kostet aber dennoch Zeit und vor allem Rechenleistung. Bei Avids Media Composer kann man AVCHD ebenfalls nicht nativ bearbeiten. Bei der Sony-Software Vegas ist das hingegen möglich, und auch Adobe behauptet dies von seiner Premiere-Software. Edius wiederum bietet eine Beschleuniger/Konverter-Software für die Wandlung der Daten ins edius-eigene Format.

Für den reinen Datentransfer vom Camcorder auf den Rechner liefert Sony zusätzlich eine Übertragungs-Software aus, die dem XDCAM-Transfertool ähnelt. Mit der Software »Content Manager Utility« lassen sich die Daten des Camcorders sichten und auf Wunsch per USB auf den Rechner übertragen. Dabei werden die Aufzeichnungsdetails in einer Datenbank archiviert. Das ist recht komfortabel, es ist allerdings nicht möglich, die Daten zu loggen und nur bestimmte Passagen des Materials auch tatsächlich auf den Rechner zu übertragen.

Fazit

Sonys NX5 hat das Zeug dazu, viele HDV-Anwender für die Aufzeichnung mit einem Bandlos-Camcorder zu gewinnen: Der NX5 lässt sich bedienen wie ein HDV-Camcorder, bietet aber in vielen Aspekten eine bessere Bildqualität als HDV und unterstützt nun auch die günstigen und weit verbreiteten SD-Karten. Einziger Wermutstropfen: Die Nachbearbeitung von AVCHD-Material muss noch schneller und einfacher werden.

Zu einer Alternative könnte sich der NX5 auch für jene Kameraleute entwickeln, die mit einem EX1R liebäugeln, aber nicht so viel Geld für den Camcorder ausgeben können oder wollen.

Zusatz-Infos

• Hier geht’s zum Videoreport in dem der NX5 von Sony-Produktmanager Sebastian Leske vorgestellt wird.

• Testclips, die mit dem NX5 in unterschiedlichen Auflösungen aufgezeichnet wurden, stehen am Ende des Textes zum Download bereit (darunter auch eine Slomo-Aufzeichnung). Sie können die Clips beispielsweise mit der Software VLC Player ansehen. Die Files wurden mit der Sony-Browser-Software nativ importiert — es fand also keine Umkodierung statt. Hinweis: Auf den Speicherkarten werden nicht nur die M2TS-Files aufgezeichnet, sondern auch zusätzlich eine Dateistruktur mit diversen Unterordnern.

Quelle:

http://www.film-tv-video.de

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8. Februar 2010 Verfasst von superglidesport | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

ARD überträgt Olympische Spiele im Web in HDTV …

Die ARD hat mit TV1.EU eine Zusammenarbeit für Live-Übertragungen im Internet während der Olympischen Winterspiele vereinbart, erstmals auch in High Definition.

Unter www.olympia.ard.de können Nutzer erstmals auch eine Internet-Liveübertragung in einer HD-Auflösung erleben. Der Mitteldeutsche Rundfunk ist die federführende Sendeanstalt für die Olympischen Spiele innerhalb der ARD und setzt auf ein umfangreiches trimediales Sendekonzept für die Berichterstattung aus Vancouver.

TV1.EU stellt für das ARD-Angebot die Livestreaming-Technologie zur Verfügung. Die öffentlich-rechtlichen Sender hatten bereits 2008 mit TV1.EU zusammengearbeitet. Damals hatte TV1.EU für die Liveübertragung der Fußball-Europameisterschaft sowie der Olympischen Spiele im Rahmen der ARD-Internet-Angebote gesorgt.

TV1.EU-Chef Michael Westphal sagte: “Es erfüllt uns mit großem Stolz, erneut der technologische Partner der ARD für dieses sportliche und mediale Großereignis sein zu dürfen. Die Spiele auch in HD-Auflösung ins Web zu übertragen ist für die gesamte Industrie ein Meilenstein, da ist es besonders erfreulich, dass wir maßgeblich daran beteiligt sind.”

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4. Februar 2010 Verfasst von superglidesport | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Xoro stellt neuen Flat-TV mit LED-Backlight vor …

Die MAS Elektronik AG, der deutsche Hersteller von Produkten der Marke Xoro hat einen neuen LCD-Fernseher vorgestellt. Das Gerät ist mit einem DVB-T-Tuner und Full-HD-Panel ausgestattet.

Die MAS Elektronik hat mit dem HTL 2230d einen neuen 21,5-Zoll-LED-Fernseher im Xoro-Sortiment. Das Gerät verfügt über einen DVB-T-Tuner, Aufnahme und Wiedergabe über USB-Schnittstelle (PVR ready, mit Timeshift-Funktion) und HDMI. Der HDMI-Eingang akzeptiert nach Herstellerangaben Videosignale bis zu einer Auflösung von 1 080p. Der HTL 2230d ist mit einem Klavierlack-Finish versehen und wiegt 4,3 Kilogramm.

 
HTL 2230d
Bild: MAS Elektronik

Das Gerät verfügt über einen hintergrundbeleuchteten LED-Bildschirm mit Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) und erlaubt über den DVB-T-Tuner den Empfang des terrestrischen Digitalfernsehens. Nach Herstellerangaben können über die USB-Schnittstelle DVB-T-Sendungen auf ein entsprechendes Speichermedium aufgenommen werden. Das Gerät wird mit einem AC/DC Adapter, Fernbedienung, Bedienungsanleitung und Garantiekarte ausgeliefert. Der HTL 2230d ist ab sofort für 299 Euro (UVP) im Handel erhältlich.

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3. Februar 2010 Verfasst von superglidesport | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Panasonic eröffnet Authoring Studio für 3D Blu-ray …

Das Hollywood Advanced Center von Panasonic setzt in Zukunft auf das Authoring von stereoskopischen Bildern und interaktive Programmierung für die Blu-ray-Technologie.

Das PANASONIC Hollywood Advanced Center von Panasonic setzt verstärkt auf die neue 3-D-Technologie. Nach Unternehmensangaben soll die erste 3D Blu-ray im Frühjahr ausgeliefert werden.

Jeannine Patton, Chefin des Authoring Centers von Panasonic sagte: “Wir sind uns sicher, dass wir die Industrie mit der MPEG-4 MVC (Multiview Video Coding) Komprimierungs-Technologie anführen.” Die frühen Forschungen von Panasonic seien extrem hilfreich für die neue 3D-Technologie gewesen.

Die BDA (Blu-ray Disk Association) hat erst im Dezember entsprechende Spezifikationen für die 3D Blu-ray Disc verabschiedet und ebnet damit den Weg für zukünftige 3D-Inhalte auf 3D-fähigen Blu-ray-Playern. Die neue Technologie kommt ohne anaglyphe Methoden aus und wird mit aktiven Shutter- oder Polfilterbrillen genutzt.

Quelle:

http://www.digitalfernsehen.de

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2. Februar 2010 Verfasst von superglidesport | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Gema will mehr Geld für optische Medien …

Die Zentralstelle für private Überspielungsrechte verlangt von Herstellern und Importeuren optischer Speichermedien neue Tarife. Durchschnittlich sollen die Abgaben steigen, am höchsten für Blu-ray Discs.

Die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) verlangt neue Tarife für optische Medien. Am höchsten fällt die Abgabe für Blu-ray-Rohlinge (25 Gigabyte) aus: Je Stück sollen 3,473 Euro an die Gema abgeführt werden. Aber auch DVD- und CD-RW-Rohlinge sollen teurer werden. Lediglich CD-R-Rohlinge sollen billiger werden.

Gegen diese Erhöhungen hat sich der Informationskreis Aufnahmemedien ausgesprochen. Die von der ZPÜ im Bundesanzeiger vorgeschlagenen Tarife seien keineswegs das Ergebnis einer Verhandlung, so wie das im Urheberrecht (Paragraf 12 und 13a UrhWG) gefordert werde. Für zwei Bereiche, Audio-CD und Blu-ray, seien nicht einmal die gesetzlichen Voraussetzungen für die Erhebung einer Abgabe geklärt. Außerdem sei der Informationskreis Aufnahmemedien darüber bisher nicht informiert worden.

In der Vergangenheit hatte es bereits Verhandlungen zwischen der Gema und dem Informationskreis Aufnahmemedien gegeben. Diese waren aber gescheitert. Derzeit liegt der Fall bei der Schiedsstelle des Deutschen Patent- und Markenamts.

Wie das Fachhandelsblatt Computer Reseller News berichtet, ist den Beteiligten offenbar noch unklar, wie die Vergütung entrichtet werden soll. Für die Hersteller dieser Medien verhandelt üblicherweise der Informationskreis Aufnahmemedien mit der ZPÜ. In ihm sind etwa Hama, Imation, Maxell, Panasonic, Philips und Verbatim organisiert.

Quelle:

http://www.digitalfernsehen.de

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2. Februar 2010 Verfasst von superglidesport | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Apple wirbt auf Youtube für iPad …

Der amerikanische Computer-Hersteller Apple hat einen Youtube-Kanal eröffnet. Einziges Thema des neuen Angebots: Das iPad.

Apple hat auf der Internet-Videoplattform Youtube einen Kanal eröffnet, der ausschließlich das neue iPad zum Inhalt hat. Der nicht gerade für offene Schnittstellen oder Auftritte in sozialen Netzwerken bekannte Hersteller zeigt alle momentan verfügbaren iPad-Videos von der Produktpräsentation in hochwertiger 720p-HDTV-Auflösung.

Für Spott in der Internet-Gemeinde sorgt dabei die Tatsache, dass auf YouTube Flash-Videos präsentiert werden, eine Technologie, die das iPad nicht darstellen kann.

Apple scheint das Angebot als reine Werbung zu verstehen, da die Kommentarfunktion deaktiviert ist und kein Feedback möglich ist. Das iPad soll die Lücke zwischen iPhone und Notebook schließen. Kritiker bezweifeln aber einen Bedarf an einem solchen Gerät zumal es ohne Kamera, USB-Schnittstelle und Multitasking-Mager ausgestattet ist.

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1. Februar 2010 Verfasst von superglidesport | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

HD-Plus-Sender Pro Sieben HD, Sat 1 HD und Kabel Eins HD jetzt im Regelbetrieb …

Seit wenigen Minuten sind die Programme Pro Sieben HD, Sat 1 HD und Kabel Eins HD in den Regelbetrieb gestartet.

Seit 1. Januar wurden bereits Trailerschleifen im HDTV-Format ausgestrahlt, jetzt sind die Kanäle mit ihrem normalen Programm in den hochauflösenden Regelbetrieb übergegangen.

Die Sender werden via Astra auf der Position 19 Grad Ost übertragen. Zum Empfang ist eine digitale Satellitenempfangsanlage, ein Digital-Receiver für HD-Plus und ein HD ready-Fernsehgerät nötig. Dazu benötigen Zuschauer noch eine Empfangskarte, die HD-Plus-Receivern beiliegt.

Ein separater Verkauf dieser HD Plus Karten im Handel ist ab dem 3. Quartal 2010 vorgesehen. Das Angebot von HD Plus kann zunächst ein Jahr ohne zusätzliche Kosten genutzt werden. Danach können Kunden HD Plus für eine Servicepauschale von 50 Euro pro Jahr nutzen. Der Kunde geht damit keine vertragliche Bindung oder ein Abonnement ein.

Die HDTV-Sender werden über die Frequenz 11,464 Gigahertz, Polarisation Horizontal (SR 22 000, Modulation 8PSK, FEC: 2/3) über DVB-S2 ausgestrahlt.

Quelle:

http://www.digitalfernsehen.de

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1. Februar 2010 Verfasst von superglidesport | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Großes Interesse für HDTV in Deutschland …

München – HDTV ist auf dem Vormarsch. Laut einer Studie zeigen mehr als zwei Drittel aller deutschen Fernsehzuschauer ein großes Interesse an HDTV-Angeboten.

65 Prozent der deutschen TV-Zuschauer zeigen ein starkes Interesse an HDTV-Angeboten. Das belegt eine Umfrage zum Thema “Fernsehen der Zukunft” der Beratungsgesellschaft Goetzpartners. Die Marktforscher kommen daher zum Schluss, dass sich in der Folge der Wettbewerb um die Kunden verschärfen wird.

Nur die TV- und TV-Infrastruktur-Anbieter mit umfassenden und preisgünstigen HDTV-Angeboten werden in diesem Wettbewerb punkten und zunehmend Marktanteile gewinnen können, so das Fazit der Studie. Hinzu kommt die Tatsache, dass laut Studie 40 Prozent der HDTV-Interessierten bereit sind, für HDTV-Angebote mindestens zehn Prozent mehr zu bezahlen.

Die stattliche Zahl von aktuell bereits 19 Millionen HDTV-fähigen Fernsehgeräten in Deutschland bestätigten das hohe Interesse an der neuen Technik. Nach Aussage eines Sprechers von Goetzpartners würden 64 Prozent der Befragten sogar wegen der Verfügbarkeit von HDTV-Angeboten von einem traditionellen TV-Infrastrukturanbieter zu einem IPTV-Anbieter wechseln.

Als besonders attraktive HD-Inhalte bewerteten drei Viertel der Befragten Dokumentationen und Spielfilme. Aber auch Live-Sport in HDTV-Qualität stößt bei 55 Prozent der Befragten auf reges Interesse. Steigende Nutzerzahlen des IPTV-Angebotes “T-Entertain” der Deutschen Telekom, die seit August letzten Jahres alle Spiele der Fußball-Bundesliga in HDTV-Qualität anbietet und intensiv vermarktet, bestätigten diesen Trend.

Die Fernsehsender kommen dem Wunsch nach mehr HDTV-Angeboten inzwischen entgegen. Im Pay-TV-Bereich startete beispielsweise Sky Mitte 2009 eine großangelegte HDTV-Offensive. Im Free-TV sind die Sender RTL HD und Vox HD bereits seit November 2009 verfügbar, die Sender Pro Sieben HD, Sat 1 HD und Kabel Eins HD werden seit Anfang Februar in HDTV-Qualität ausgestrahlt. ARD und ZDF starten zu den olympischen Winterspielen im Februar den HDTV-Regelbetrieb.

Die repräsentative telefonische Umfrage wurde Ende 2009 in der Altersgruppe von 14 bis 69 Jahren durchgeführt.

Quelle:

http://www.digitalfernsehen.de

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1. Februar 2010 Verfasst von superglidesport | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Apples iPad ist da …

Die Gerüchteküche brodelte seit Wochen, jetzt ist es gewiss: Apple will ab Ende März 2010 das iPad ausliefern – einen neuen Tablet-Computer. Die Mischung aus eBook und einem großen iPhone soll ab 500 US-Dollar angeboten werden.

iPad ist gerade mal 680 g schwer und etwa 1,3 cm dünn. Das Display weist eine Diagonale von rund 25 cm, also 9,7 Zoll auf. Das Gerät soll sich mit den Fingern bedienen lassen, so ähnlich, wie man das schon von iPhone und iPod Touch her kennt. Neben zwölf neuen Apps, die speziell fürs iPad programmiert wurden, sollen auch fast alle der 140.000 Apps aus dem iTunes-Store auf dem iPad laufen. Zudem wird man mit dem Tablet-Computer auch im Internet surfen, Videos, Musik oder Fotos wiedergeben, sowie e-Paper oder eBooks lesen können, so Apple. Für Spiele soll das iPad auch gerüstet sein.

Steve Jobs hob bei der Vorstellung des neuen Geräts auch besonders den Preis hervor, der deutlich unter den zuvor im Web diskutierten Erwartungen liegt: Die Einsteigerversion soll rund 500 US-Dollar kosten und 16 GB Speicherkapazität bieten. Für 600 US-Dollar gibt’s das iPad mit 32 GB Speicher und für 700 Dollar mit 64 GB Speicher. Die genannten Varianten bieten W-LAN, 3G-Funktionalität kostet zusätzlich.

Eine Tastatur wird sich ans iPad ebenfalls anschließen lassen, mit einem virtuellen Keyboard soll es aber auch möglich sein, ohne »echte« Tastatur Texte einzugeben. Außerdem hat Apple nach eigenen Aussagen sein Office-Software-Paket iWork fürs iPad optimiert, sodass es sich letztlich auch als einfacher Computer nutzen lässt – etwa für Präsentationen mit der Software Keynote. Wie schon das iPhone soll sich auch das iPad mit iTunes synchronisieren lassen.

Eine weitere Neuheit: Apple wird ab sofort auch eBooks anbieten, und zwar über den iBookstore. Auf dieser Plattform soll man die elektronischen Bücher von vielen großen Verlagshäusern kaufen können.

Betrieben wird iPad mit einem Akku, der bis zu zehn Stunden halten und eine vergleichsweise lange Standby-Zeit bieten soll. Beim 9,7-Zoll-Display hebt Apple den großen Betrachtungswinkel von 178 Grad hervor.

Quelle:

http://www.film-tv-video.de

iPad wirkt auf den ersten Blick wie ein sehr großes iPhone.

Der Tablet-Computer bietet ein 9,7-Zoll-Display.

Im Innern des iPad verrichtet der neue A4-Chip seinen Dienst, der speziell für das Gerät entwickelt wurde.

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28. Januar 2010 Verfasst von superglidesport | Uncategorized | | Noch keine Kommentare